Ist Kreatin für Jugendliche sicher? – Faktencheck

Kreatin - eines der meistdiskutierten Supplements in der Fitnesswelt. Während viele erfahrene Athleten es als Geheimwaffe für mehr Muskelmasse und Leistung schätzen, gibt es besonders bei jungen Sportlern und ihren Eltern oft Unsicherheiten. „Ist Kreatin für Jugendliche sicher?“, „Führt es zu Haarausfall“ oder „Brauchen Jugendliche das überhaupt?“ – solche Fragen tauchen immer wieder auf. In diesem Beitrag schauen wir uns an, was die Wissenschaft über die Verwendung von Kreatin bei jungen Athleten sagt und räumen mit den größten Mythen auf.

Was ist Kreatin überhaupt?

Kreatin ist eine natürlich vorkommende Substanz im Körper, die hauptsächlich in den Muskeln gespeichert wird. Es hilft dabei, Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) bereitzustellen – der Treibstoff für intensive körperliche Aktivitäten wie Sprints, Gewichtheben oder kurze, explosive Bewegungen.

Der Körper produziert Kreatin von selbst, aber wir nehmen auch geringe Mengen über die Nahrung, hauptsächlich aus Fleisch und Fisch, auf. Kreatin füllt diese Speicher auf und erhöht die Menge an Kreatinphosphat in den Muskeln, was zu besseren sportlichen Leistungen führen kann.

Ist Kreatin für Jugendliche sicher?

Viele Eltern und Trainer stellen sich die Frage: Ist Kreatin für Jugendliche unbedenklich? Die Antwort: Ja, wenn es richtig verwendet wird.

Mehrere Studien haben gezeigt, dass Kreatin für Jugendliche, die an intensiven Sportarten wie Leichtatlethik, Fußball oder Basketball teilnehmen, in der Regel sicher ist, solange sie die empfohlene Dosierung einhalten und das Supplement in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr verwenden. Eine Studie aus dem Jahr 2003, die in der Pediatrics veröffentlicht wurde, untersuchte die Sicherheit von Kreatin bei jugendlichen Athleten und stellte fest, dass es keine Hinweise auf negative Nebenwirkungen gab .

Wichtig: Rücksprache mit einem Arzt

Bevor Jugendliche mit der Einnahme von Kreatin beginnen, ist es ratsam, dies mit einem Arzt oder Ernährungsexperten zu besprechen, um sicherzustellen, dass es den individuellen Bedürfnissen und Zielen entspricht.

Mythen über Kreatin: Was ist wahr, was ist falsch?

Trotz der wissenschaftlichen Daten gibt es immer noch viele Mythen über Kreatin, insbesondere in Bezug auf junge Athleten. Hier sind einige der häufigsten Mythen – und was wirklich dahintersteckt:

Mythos 1: Kreatin führt zu Haarausfall

Falsch. Der Mythos basiert auf einer Studie, die einen möglichen Anstieg von DHT (ein Hormon, das mit Haarausfall in Verbindung gebracht wird) durch Kreatin nahelegte. Es gibt jedoch keine belastbaren Studien, die Kreatin direkt mit Haarausfall verknüpfen. Kreatin hat nachweislich keinen signifikanten Einfluss auf den Haarwuchs.

Mythos 2: Kreatin führt zu Gewichtszunahme

Teilweise richtig. Kreatin führt oft zu kurzfristiger Wassereinlagerung in den Muskeln, was zu einer Gewichtszunahme führen kann. Diese Zunahme ist kein Fett, sondern Wasser und beeinflusst in der Regel weder die sportliche Leistung noch die Gesundheit negativ.

Mythos 3: Kreatin führt zu Nierenproblemen

Falsch. Mehrere Studien zeigen, dass Kreatin die Nieren bei gesunden Menschen nicht schädigt, solange keine vorbestehenden Nierenerkrankungen vorliegen. Wichtig ist lediglich, während der Einnahme von Kreatin ausreichend Wasser zu trinken.

Mythos 4: Kreatin ist eine Art Steroid

Falsch. Kreatin ist eine natürliche Substanz, die der Körper selbst produziert, während Steroide synthetische Hormone sind. Kreatin ist legal und sicher und hat nichts mit den schädlichen Auswirkungen von Steroiden zu tun.

Mythos 5: Kreatin ist nur für Bodybuilder

Falsch. Kreatin ist nicht nur für Bodybuilder. Alle Sportarten, bei denen Schnelligkeit und Kraft wichtig ist, können von den Effekten profitieren. Darüber hinaus kann Kreatin auch die Gesundheit und die kognitive Leistung verbessern, weshalb es für eine Vielzahl von Sportlern und sogar für die allgemeine Bevölkerung von Vorteil sein kann.

Wie sollten junge Athleten Kreatin einnehmen?

Für Jugendliche, die sich entschieden haben, Kreatin als Teil ihres Trainings zu verwenden, ist die richtige Dosierung entscheidend. Die gängigste Empfehlung liegt bei 3 bis 5 Gramm Kreatinmonohydrat pro Tag. Eine Ladephase ist dabei nicht notwendig. Eine kontinuierliche, moderate Einnahme reicht in der Regel völlig aus, um die Kreatinspeicher aufzufüllen und die gewünschten Effekte zu erzielen.

Zusammenfassung: Kreatin ist für Jugendliche sicher – wenn man die Grundlagen beachtet

Kreatin hat sich in mehreren Studien als ein sicheres und effektives Supplement für junge Athleten erwiesen, solange die empfohlene Dosierung eingehalten, und das Supplement in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung sowie ausreichender Flüssigkeitszufuhr verwendet wird. Die Wissenschaft zeigt, dass die meisten Bedenken, wie Gewichtszunahme oder Nierenschäden, oft auf Missverständnissen basieren. Wichtig ist, dass Jugendliche die empfohlene Dosierung einhalten, sich gut ernähren und ausreichend trinken.

Wenn du dir unsicher bist, ob Kreatin das Richtige für dich ist, solltest du immer Rücksprache mit einem Experten halten. Aber in den meisten Fällen ist Kreatin eine hervorragende Ergänzung für junge Athleten, die ihre Leistung auf das nächste Level bringen wollen.

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Studien und Quellen: